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Kreisrunder Haarausfall – Wissenswertes rund um den kreisrunden Haarausfall

In einem gewissen Maße ist Haarausfall vollkommen normal und ein fortlaufender Prozess. So verliert man täglich bis zu 100 Kopfhaare im Durchschnitt, die allerdings wieder nachwachsen. Bleibt das Nachwachsen aus und/oder übersteigt der Haarausfall das normale Maß, kann er zu einem ernstzunehmenden Problem werden. Eine spezielle Form des krankhaften Haarausfalls stellt der kreisrunde Haarausfall dar.

Die medizinische Bezeichnung für kreisrunden Haarausfall lautet Alopecia areata. Es handelt sich um die häufigste Erkrankung, die einem unerwünschten Haarausfall zugrunde liegt. Viele Menschen sind betroffen und suchen nach Hilfe, da sie ihre Haare behalten möchten. Hier finden sich umfassende Informationen zum kreisrunden Haarausfall. Betroffene erfahren viel Wissenswertes, sollten aber auch wissen, dass die Wissenschaft den kreisrunden Haarausfall noch nicht gänzlich versteht. Zahlreiche Aspekte liegen bislang noch im Dunkeln und müssen weiter erforscht werden.

Das ist kreisrunder Haarausfall

Der Begriff kreisrunder Haarausfall ist mehr oder weniger selbsterklärend. Der im Zuge dessen stattfindende Haarausfall ist lokal begrenzt und tritt kreisförmig auf. Bereits der griechische Arzt und Gelehrte Hippokrates von Kos beschrieb des kreisrunden Haarausfall. Es handelt sich folglich um keine neue Erkrankung, sondern ein mehr oder weniger seit Menschengedenken existierendes Beschwerdebild.

Heute weiß man, dass es sich bei der Alopecia areata um eine Autoimmunerkrankung handelt. Sie kann Männer und Frauen in jedem Lebensalter betreffen und konzentriert sich typischerweise auf den Kopf. Im Krankheitsverlauf entstehen rund kahle Stellen, da die Haarfollikel im Zuge einer Autoimmunreaktion angegriffen werden. Daraus resultiert der typische kreisrunde Haarverlust.

5 Tipps bei kreisrundem Haarausfall

Der kreisrunde Haarausfall geht für die Betroffenen mit einem teils enormen Leidensdruck einher. Ihr gesamtes Erscheinungsbild verändert sich ungewollt. Bei Männern kommt es hormonell bedingt oftmals ohnehin zu einem Haarausfall. Dadurch kommen sie mit der Erkrankung häufig etwas besser zurecht. Frauen empfinden die kahlen Stellen besonders schlimm und schämen sich vielfach für den Haarverlust. Sie erleben diesen als massiven Makel und leiden daher sehr.

Unabhängig vom Geschlecht oder Alter besteht bei Betroffenen der dringende Wunsch, etwas gegen den kreisrunden Haarausfall zu tun. Im Folgenden gibt es daher fünf Tipps.

  • Durch Kopfmassagen kann man die Durchblutung der Kopfhaut fördern.
  • Sanfte Shampoos und möglichst wenige Stylingprodukte sorgen dafür, dass das Haar nicht unnötig belastet wird.
  • Haarwuchsmittel versorgen die Haarfollikel mit wertvollen Inhaltsstoffen.
  • Stress steht im Verdacht, Haarausfall zu begünstigen. Daher sollte Stress unbedingt vermieden werden.
  • Ein insgesamt gesunder Lebensstil kommt dem Immunsystem zugute und kann sich somit auch auf das Haarwachstum positiv auswirken.

Welche Ursachen hat kreisrunder Haarausfall?

Dem kreisrunden Haarausfall liegt eine Autoimmunreaktion zugrunde. Der Körper greift die Haarfollikel an und sorgt so selbst für den unerwünschten Haarverlust. Warum es zu dieser Autoimmunerkrankung kommt, ist allerdings noch nicht abschließend erforscht. Es kann daher nur Mutmaßungen, aber keine wissenschaftlich fundierten Antworten geben.

Wie kann man kreisrunden Haarausfall stoppen?

Als Autoimmunerkrankung ist kreisrunder Haarausfall nicht heilbar. Es gibt allerdings Behandlungsmöglichkeiten. So kann der behandelnde Arzt beispielsweise Cortison einsetzen oder eine immunsuppressive Therapie einleiten. Dadurch wird die fehlerhafte Immunreaktion, durch die die Haarfollikel angegriffen werden, unterdrückt.

Wie schnell schreitet kreisrunder Haarausfall voran?

Wie schnell kreisrunder Haarausfall voranschreitet, lässt sich nicht vorhersagen. Einige Betroffene haben nur einzelne kahle Stellen, während in anderen Fällen eine rasche Ausbreitung zu beobachten ist. Mitunter kommt es zu einem Verlust aller Kopfhaare innerhalb relativ kurzer Zeit. In vielen Fällen heilen die kahlen Stellen aber wieder ab, sodass es innerhalb eines halben Jahren wieder zum Nachwachsen der Haare kommt.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Wer bei sich selbst kreisrunden Haarausfall beobachtet, sollte nicht verzweifeln oder in Panik geraten. Dies wäre kontraproduktiv, denn Stress kann auf viele Vorgänge im Körper negativen Einfluss haben und beispielsweise Haarausfall begünstigen. Betroffene sollten vielmehr den folgenden Tipp aus unserer Redaktion beachten.

Vereinbaren Sie einen Termin in einer Hautarztpraxis!

Bei haarigen Problemen wenden sich die meisten Menschen vertrauensvoll an ihren Friseur beziehungsweise ihre Friseurin. Im Falle eines kreisrunden Haarausfalls sind sie allerdings in einer Hautarztpraxis besser aufgehoben. Kreisrunder Haarausfall ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern eine Autoimmunerkrankung. Dementsprechend gehört die Behandlung in die Hände erfahrener Ärztinnen und Ärzte.

Haarausfall durch Corona – Wissenswertes über Haarausfall als Begleiterscheinung einer Infektion mit dem Coronavirus

Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem und beeinträchtigt die Betroffenen teils schwer. Wer einen schweren Verlauf erleidet, kämpft mitunter um sein Leben. Insbesondere die Atmung ist dabei betroffen, wobei COVID-19 auf den gesamten Organismus wirkt. Das zeigt sich auch nach überstandener Erkrankung, denn viele Betroffene und Mediziner/innen berichten von Long-Covid beziehungsweise Post-Covid. Im Zuge dessen kommt es vielfach auch zu erheblichem Haarausfall.

Angesichts der möglichen Schwere einer Infektion mit dem Coronavirus erscheint etwas Haarausfall zunächst nicht der Rede wert zu sein, schließlich geht es teilweise darum, zu überleben. Wer überlebt, hat selbst nach einem milden Verlauf mitunter mit Langzeitfolgen zu kämpfen. Neben einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit und Atemproblemen gehört auch Haarausfall dazu. All diejenigen, die damit zu tun haben und mehr erfahren möchten, finden hier weiterführende Informationen.

So äußert sich Haarausfall durch Corona

Haarausfall gehört zu den typischen Langzeitfolgen einer Infektion mit dem Coronavirus. Vielen Menschen ist dies gar nicht bewusst, weil in Zusammenhang mit COVID-19 zunächst andere Beschwerden im Fokus sehen. Nicht selten werden sie nach überstandener Erkrankung vom Haarverlust überrascht und können sich diesen zunächst nicht erklären. Im Falle eines Corona-bedingten Haarausfalls können die Haare büschelweise ausfallen, sodass kahle Stellen auf dem Kopf entstehen. Der Haarverlust geht somit deutlich über das übliche Maß hinaus.

5 Tipps gegen Haarausfall durch COVID-19

Der massive Haarausfall durch Corona versetzt die Betroffenen teilweise in Angst und Schrecken. Einerseits haben sie die Infektion mit dem Coronavirus überstanden, andererseits mit Spätfolgen zu kämpfen. Im Falle von Haarverlust ist dies besonders schlimm, weil die Haare Teil des persönlichen Erscheinungsbildes sind und entsprechende Probleme für die Öffentlichkeit sofort sichtbar sind.

Der Wunsch, etwas gegen den Haarausfall durch Corona zu tun, ist groß. Im Folgenden finden sich passend dazu ein paar Tipps. Allerdings sollte man auch wissen, dass die Wissenschaft noch vor einem Rätsel steht und Corona-bedingter Haarausfall noch eingehend erforscht werden muss.

  • Ernähren Sie sich gesund und greifen Sie gegebenenfalls zu Nahrungsergänzungsmitteln, um Ihren Körper mit allen Nährstoffen zu versorgen.
  • Bewegen Sie sich an der frischen Luft und bringen Sie so Ihren Kreislauf in Schwung.
  • Pflegen Sie ihre Haare mit reichhaltigen und schonenden Shampoos und anderen Haarpflegeprodukten.
  • Gehen Sie Stress aus dem Weg und gönnen sich ausreichend Ruhe.
  • Akzeptieren Sie den Haarausfall als vorübergehendes Langzeitsymptom der Corona-Erkrankung.

Warum kommt es zu Haarausfall durch Corona?

Eine drängende Frage betrifft die Ursachen des Haarausfalls im Zuge einer COVID-19-Infektion. Auf den ersten Blick erweckt Corona den Eindruck einer Viruserkrankung, die vor allem die Atmung betrifft. Schaut man aber genauer hin, offenbaren diverse Symptome, dass Corona den gesamten Organismus in Mitleidenschaft zieht. So tritt beispielsweise auch Haarausfall als häufige Langzeitfolge in Erscheinung.

Warum Corona Haarausfall auslöst, ist noch nicht vollends erforscht. Mittlerweile haben Forschende allerdings Autoantikörper im Verdacht. Diese könnten für eine Verengung der Gefäße sorgen und dadurch die Versorgung der Haarfollikel beeinträchtigen. Daraus folgt dann der typische Haarausfall.

Wie lange hält der Haarausfall als Folge einer Coronavirus-Infektion an?

Die Phase der akuten Covid-Erkrankung liegt bei vier Wochen. Im Anschluss daran kann es zu Spätfolgen kommen. In diesem Zusammenhang ist auch von Long-Covid oder Post-Covid die Rede. Die damit einhergehenden Symptome halten zuweilen Wochen oder sogar Monate an. Das gilt auch für den Corona-Haarausfall. Dies zeigen zumindest gegenwärtige Erfahrungswerte.

Was kann man gegen den Corona-Haarausfall tun?

Da der durch Corona ausgelöste Haarausfall noch eingehend erforscht werden muss, lassen sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine sicheren Gegenmaßnahmen nennen. Betroffene sollten wissen, dass Long-Covid-Symptome in der Regel nach einigen Monaten verschwinden. Es ist daher auch davon auszugehen, dass der Haarverlust abnimmt und sich die Situation nach und nach bessert.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Wer eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden hat, kann sich glücklich schätzen und als Genesener wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Einige Betroffene scheuen davor zurück und schämen sich wegen ihres Corona-bedingten Haarausfalls. Für schwere Fälle gibt es im Folgenden einen wertvollen Tipp.

Besuchen Sie eine Post-Covid-Sprechstunde!

Erkrankte und Genesene sollten alle Symptome mit ihrem behandelnden Arzt besprechen. Nur so kann die Medizin das gesamte Spektrum der möglichen Beschwerden erfassen und eine adäquate Behandlung entwickeln. Wer an sich selbst massiven Haarausfall beobachtet, sollte diesen in der Hausarztpraxis ansprechen. Gegebenenfalls lohnt es sich auch, eine sogenannte Post-Covid-Sprechstunde zu besuchen. Hier können Betroffene ihre Langzeitfolgen therapieren lassen und so auch gegen den Haarausfall vorgehen.

Haarausfall nach der Schwangerschaft – Informationen zu den Ursachen und Gegenmaßnahmen

Während einer Schwangerschaft verändert sich der Körper einer Frau grundlegend. In ihr wächst ein Kind heran, was dem Körper einiges abverlangt. Gleichzeitig erleben werdende Mütter ein Wechselbad der Gefühle, das einerseits den gravierenden Veränderungen und andererseits hormonellen Schwankungen geschuldet ist. Nach der Entbindung ist die Schwangerschaft zwar zu Ende und die Freude über den Nachwuchs groß, aber dennoch müssen sich junge Mütter mental und physisch finden.

Im sogenannten Wochenbett machen Frauen erneut viele Veränderungen durch und haben teilweise mit ihren Hormonen zu kämpfen. Diese machen sie nicht nur für den sogenannten Baby-Blues empfänglich, sondern bescheren ihnen teilweise massiven Haarausfall nach der Schwangerschaft. All diejenigen, die damit zu kämpfen haben, finden hier weiterführende Informationen und vielleicht den einen oder anderen nützlichen Tipp.

So äußert sich Haarausfall nach der Schwangerschaft

In einem gewissen Maße ist Haarausfall vollkommen normal und nicht der Rede wert. Täglich verliert man bis zu 100 Kopfhaare, die wieder nachwachsen. Ist der Haarverlust sehr ausgeprägt oder das Nachwachsen der Haare nicht in ausreichendem Maße gegeben, liegt erheblicher Haarausfall vor. Viele Frauen erleben dies nach einer Schwangerschaft.

Einerseits steht das Baby im Fokus, andererseits wollen junge Mütter sich selbst nicht vergessen. So arbeiten sie daran, wieder in Form zu kommen, um sich in ihrer eigenen Haut wohlzufühlen. Volles und gesundes Haar leistet dazu einen wichtigen Beitrag, ist aber natürlich keine Selbstverständlichkeit. Hormonelle Veränderungen können dafür sorgen, dass das Haar dünner und/oder weniger wird. Daraus ergibt sich ein gewisser Leidensdruck. Aus diesem Grund suchen junge Mütter oftmals nach Hausmitteln gegen Haarausfall und sind teils besorgt, da sie den Haarverlust als Zeichen eines schlechten Gesundheitszustandes deuten. Das muss er aber nicht sein. Stattdessen ist er den erheblichen Veränderungen des Körpers geschuldet.

5 Tipps gegen Haarausfall nach der Schwangerschaft

Zunächst ist es beruhigend zu wissen, dass Haarausfall nach der Schwangerschaft relativ normal ist. Die Hormonumstellung wirkt sich auf die Haare aus. Nichtsdestotrotz ist dies unschön und teilweise belastend. Wer aktiv gegen den Haarausfall vorgehen möchte, findet im Folgenden fünf wertvolle Tipps.

  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen.
  • Pflegen Sie einen gesunden Lebensstil mit ausreichend Bewegung und Ruhephasen.
  • Vermeiden Sie Stress, denn Stress kann den Haarausfall verstärken.
  • Pflegen Sie Ihre Haare mit geeigneten Produkten, um das Haarwachstum zu fördern.
  • Genießen Sie regelmäßige Kopfmassagen, um besser zu entspannen und die Durchblutung der Kopfhaut zu stimulieren.

Wie lange dauert der Haarausfall nach der Schwangerschaft?

Der Haarausfall nach der Schwangerschaft ist für gewöhnlich nicht von Dauer, sondern nur vorübergehend. In der Regel dauert es etwa sechs Monate bis sich die körpereigenen Prozesse wieder regulieren und der übermäßige Haarausfall endet. Junge Mütter sollten sich dies vor Augen halten und bedenken, dass sie die Zeit mit ihrem Baby genießen sollten. Um ihre Haare müssen sie sich nicht sorgen, denn diese wachsen zu gegebener Zeit wieder nach und finden zu ihrer vollen Pracht zurück.

Was hilft bei Haarausfall nach der Schwangerschaft?

Gelassenheit, Entspannung und eine ausgewogene Ernährung schaffen die Basis für umfassendes Wohlbefinden und geben dem Körper einer jungen Mutter die Chance, sich von der zehrenden Zeit der Schwangerschaft und Entbindung zu erholen. Gleichzeitig kann währenddessen das hormonelle Gleichgewicht wiederhergestellt werden. Da es auch stressbedingten Haarausfall gibt, ist es wichtig, sich nicht unter Druck zu setzen, sondern die Situation so anzunehmen, wie sie ist. Dann gibt sich der hormonelle Haarausfall nach der Schwangerschaft wieder und verschwindet mit der Zeit.

Wie kann man Haarausfall nach der Schwangerschaft vorbeugen?

Frauen, die nach der Entbindung präventive Maßnahmen ergreifen möchten, um drohendem Haarausfall vorzubeugen, sollten vor allem Stress vermeiden. Außerdem sollten sie auf eine ausgewogene Ernährung achten und ihrem Körper alle Nährstoffe bieten, die er braucht. Das ist die ideale Grundlage für strahlend schöne Haare.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Haarausfall nach der Schwangerschaft ist ein Thema, das vielfach vernachlässigt wird. Die Freude über den Nachwuchs und das Wohlergehen des Babys stehen im Fokus. Dennoch sollten junge Mütter auch an sich selbst denken. Massiver Haarausfall sollte folglich nicht hingenommen werden, sondern Anlass dazu geben, besser auf sich zu achten. Gegebenenfalls sollten Betroffene auch den folgenden Tipp aus unserer Redaktion befolgen.

Lassen Sie sich gegebenenfalls medizinisch durchchecken!

Wenn der Haarausfall erhebliche Ausmaße annimmt oder nicht endet, sollten sich junge Mütter medizinisch durchchecken lassen. Mitunter handelt es sich um eine Mangelerscheinung oder ein hormonelles Problem. In solchen Fällen bedarf es einer ärztlichen Behandlung, um zu alter Stärke zurückzufinden.

Haartransplantation für Haarpracht trotz Haarausfall

Haarausfall ist ein alltägliches Phänomen und gibt zunächst keinen Anlass zur Sorge. Einerseits verliert man täglich Haare, andererseits findet ein kontinuierliches Haarwachstum statt. Letzteres kann allerdings ausbleiben, sodass die Haare dünner werden und schlimmstenfalls ausgehen. Für Betroffene ergeben sich daraus oftmals sehr belastende Situationen.

Wer unter Haarausfall leidet, wendet sich oftmals zunächst an den Friseur und konsultiert dann gegebenenfalls eine dermatologische Praxis. Zunächst versucht man es mit gezielter Haarpflege, bevor man nach medizinischen Ursachen und Therapiemöglichkeiten sucht. Leider ist es häufig so, dass der Haarausfall trotz aller Bemühungen fortschreitet. Die Betroffenen empfinden dann Verzweiflung, können aber durchaus handeln, indem sie sich für eine Haartransplantation entscheiden.

Tipps rund um die Haartransplantation

Die Transplantation von Haaren ist heutzutage ein üblicher Eingriff, der von Haarausfall betroffenen Menschen zu neuer Haarpracht verhelfen kann. Dabei werden Follikel von einer Stelle an eine andere Stelle auf dem Kopf verpflanzt, um eine bessere Verteilung zu erreichen. Das Ergebnis ist dann volleres Haar ohne kahle Stellen.

Im Folgenden finden Interessierte ein paar Tipps rund um die Haartransplantation, die ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen sollen. Zudem haben sie so die Gelegenheit, sich ein genaues Bild zu machen und sich bewusst für oder auch gegen diesen Schritt zu entscheiden.

  • Gehen Sie den Ursachen Ihres Haarausfalls auf den Grund!
    Zunächst ist es wichtig, dem Haarausfall auf den Grund zu gehen. Gibt es hormonelle Gründe, kann zunächst eine medikamentöse Therapie versucht werden. Haben die Folgen eines Unfalls für den Haarverlust gesorgt, kann eventuell durch eine Haartransplantation die gewohnte Optik wiederhergestellt werden.
  • Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Methoden der Haartransplantation!
    Interessierte an einer Haartransplantation sollten wissen, dass es teils sehr unterschiedliche Ansätze und Methoden gibt. Hier sind unter anderem die FUE (Follicular Unit Extraction), Punch-Methode sowie die Streifenentnahme mit Einsetzung von Mini/Micrografts (MMG) zu nennen. Jede Vorgehensweise hat ihre Vor- und Nachteile, weshalb man genau abwägen und sich eingehend beraten lassen sollte.
  • Suchen Sie nach einem erfahrenen Behandler!
    Wer den Entschluss gefasst hat, es mit einer Haartransplantation zu versuchen, sollte sich an einen erfahrenen und kompetenten Behandler wenden. Die Transplantation von Haaren wird zwar bereits lange durchgeführt, erfordert aber besondere Expertise. Es ist daher wichtig, sich in die richtigen Hände zu begeben. Erfahrungen anderer Patienten und das eigene Bauchgefühl nach einer persönlichen Beratung sollten neben der Qualifikation ausschlaggebend sein.
  • Bereiten Sie sich auf die Haartransplantation vor!
    Im Zuge der Haartransplantation muss man selbst zwar nichts tun und einfach dem Behandler vertrauen, aber im Vorfeld kann man durchaus die richtigen Weichen stellen. Die Haare sollten sauber und somit frisch gewaschen sein. Außerdem sollte man Kleidung wählen, die nicht über den Kopf an- und ausgezogen wird.
  • Nehmen Sie die Nachsorge ernst!
    Nach der Haartransplantation ist die richtige Nachsorge maßgebend für den Erfolg des Eingriffs. So sollte man in den Folgetagen keine Haarwäsche durchführen und sich schonen. Vorsichtige Kopfmassagen können dann später durchgeführt werden, um die Krusten zu lösen und die Durchblutung anzuregen.

Wie hoch sind die Kosten einer Haartransplantation?

Eine Haartransplantation ist nicht nur zeitaufwendig, sondern auch kostenintensiv. Je nach Umfang können sich die Kosten auf beispielsweise 2.000 Euro bis 8.000 Euro belaufen.

Welche Risiken gehen mit einer Haartransplantation einher?

Da es sich bei der Haartransplantation um einen operativen Eingriff handelt, bestehen auch gewisse Risiken. So kann es vorkommen, dass die transplantierten Haare nicht anwachsen und ausfallen.

Auch Entzündungen der Kopfhaut und die Bildung von Narben sind als unerwünschte Nebenwirkungen möglich. Es ist daher wichtig, eine Haartransplantation nicht leichtfertig anzugehen. Eine ausführliche Aufklärung ist zudem unerlässlich.

Wer sollte eine Haartransplantation in Betracht ziehen?

Das Verpflanzen von Haaren sollte als letzte Maßnahme stattfinden und somit nur dann erfolgen, wenn andere Maßnahmen keine Aussicht auf Erfolg bieten. In erster Linie kommen Menschen mit irreversiblem Haarverlust in Betracht, sofern sie darunter auch leiden.

Sollte die medikamentöse Therapie bei hormonell bedingtem Haarausfall nicht anschlagen, kann ebenfalls über eine Transplantation nachgedacht werden.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Wer sich für eine Haartransplantation entscheidet, will den Haarverlust nicht hinnehmen, sondern wieder volles Haar haben. Eine Transplantation von Haaren kann dafür sorgen, aber Interessierte sollten dennoch keine falschen Erwartungen haben.

Nachfolgend gibt es einen Tipp aus unserer Redaktion, der für eine realistische Einschätzung der Lage sorgen soll.

Haben Sie Geduld!

Nach der Transplantation hat man nicht sofort volles Haar. Es werden aktive Haarfollikel transplantiert, woraufhin sie erst einmal anwachsen müssen. Nach ein paar Tagen sind die Haarwurzeln fest, doch bis zum Wachstum vergehen einige Monate.

Bis zu einem sichtbaren Erfolg vergehen so drei bis sechs Monate. Darüber hinaus ist auch der Eingriff selbst sehr zeitaufwendig und nimmt bis zu acht Stunden in Anspruch. Menschen, die eine Haartransplantation vornehmen lassen möchten, brauchen somit in jeglicher Hinsicht Geduld.

Haarausfall – Lösungen bei Haarausfall

Unabhängig davon, ob es um kreisrunden Haarausfall oder andere Formen von Haarverlust geht, können daraus belastende Situationen für die Betroffenen resultieren. Dass man täglich Haare verliert, liegt in der Natur der Sache und gibt zunächst keinen Anlass zur Beunruhigung. Erheblicher Haarausfall kann dahingegen zu einem echten Problem werden. Schreitet dieser fort, entstehen kahle Stellen auf dem Kopf oder das Haar wird insgesamt lichter.

Insbesondere bei Männern wird Haarverlust oftmals als typische Erscheinung des Alterns wahrgenommen, gegen die man nicht viel tun kann. Dem ist aber nicht so, denn nicht selten können Betroffene gezielte Maßnahmen ergreifen, um den Haarverlust aufzuhalten. Frauen mit Haarausfall entwickeln rasch einen hohen Leidensdruck und suchen schnell nach adäquaten Lösungen. So probieren sie verschiedene Hausmittel aus, kaufen spezielle Haarprodukte, befragen ihren Friseur und machen gegebenenfalls einen Termin beim Arzt.

All diejenigen, die bei sich selbst einen zunehmenden Haarverlust feststellen und kahle Stellen beziehungsweise eine Glatze fürchten, müssen nicht tatenlos zusehen oder sich eine Perücke zulegen, sondern erfahren im Folgenden viel Wissenswertes über Haarverlust, die Ursachen sowie mögliche Gegenmaßnahmen.

Welche Spezialfälle von Haarausfall gibt es?

Tipps bei Haarausfall

Stress, ein hormonelles Ungleichgewicht oder ein Nährstoffmangel sind typische Ursachen für Haarausfall. Hier können Betroffene ansetzen und gegensteuern, indem sie unter anderem die folgenden Tipps befolgen.

  • Waschen Sie Ihre Haare nicht zu häufig!
    Häufiges Haarewaschen strapaziert Haare und Kopfhaut, was wiederum den Haarverlust begünstigen kann. Außerdem kann viel Shampoo zu Reizungen führen, die wiederum negativen Einfluss auf das Haarwachstum haben können.
  • Verwenden Sie nur schonende Haarpflegeprodukte!
    Die Verwendung von verschiedenen Haarpflege- und Stylingprodukten kann die Haare strapazieren und mitunter schädigen, was wiederum zu Haarverlust führt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Menschen, die etwas gegen ihren Haarausfall tun möchten, sparsam mit entsprechenden Produkten umgehen und auf schonende Inhaltsstoffe achten.
  • Massieren Sie Ihre Kopfhaut!
    Für ein gesundes Haarwachstum ist eine gute Durchblutung der Kopfhaut essentiell. Wer mit Haarausfall zu kämpfen hat, sollte sich daher Zeit für regelmäßige Massagen der Kopfhaut nehmen. Diese sind einerseits sehr wohltuend und können andererseits die Durchblutung fördern, was wiederum dem Haarwachstum zugutekommt.
  • Ernähren Sie sich ausgewogen und gesund!
    Gesundes und kräftiges Haar braucht eine Vielzahl an Nährstoffen, die in erster Linie über die Nahrung aufgenommen werden. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist somit das A und O und kann einem durch einen Nährstoffmangel bedingten Haarverlust entgegenwirken.
  • Lassen Sie sich beraten!
    Zunächst kann man in Eigenregie versuchen, gegen den Haarausfall vorzugehen, aber es schadet auch nicht, den Rat eines erfahrenen Experten einzuholen. Im Friseursalon beziehungsweise in einer dermatologischen Arztpraxis findet man kompetente Ansprechpartner/innen, die von Haarausfall Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Liegt aber kreisrunder Haarausfall vor, sorgen autoimmune Prozesse für den Haarverlust. Selbst die besten Tipps können dann nur wenig auswirken. Stattdessen sollten Betroffene einen Arzt konsultieren, der beispielsweise eine Kortison-haltige Creme oder Lösung zur Behandlung der Kopfhaut verschreiben kann.

Welche Ursachen kann Haarausfall haben?

In einem gewissen Maße ist Haarausfall vollkommen normal und Teil des Wachstumsprozesses des Haares. Kommt es zu übermäßigem Haarverlust, sollten Betroffene die Ursache erforschen, um geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Grundsätzlich kommen die folgenden Ursachen in Betracht:

  • Hormonhaushalt
  • Nährstoffmangel
  • genetische Veranlagung
  • geschwächtes Immunsystem
  • Infektionen
  • Krankheiten
  • Nebenwirkungen von Medikamenten

Es lässt sich somit nicht pauschal sagen, woher ein massiver Haarverlust kommt. Hier bedarf es einer intensiven Spurensuche. Teilweise lassen sich aber auch keine konkreten Ursachen feststellen, wodurch die Gründe für den bestehenden Haarausfall nicht benannt werden können.

Welche Hausmittel sollen gegen Haarausfall helfen?

Haarausfall ist ein Phänomen, das alle Menschen betrifft und hin und wieder zu einer echten Belastung werden kann. Bewährte Hausmittel genießen hier einen hohen Stellenwert und sind für viele Menschen die erste Wahl.

Wenn es darum geht, das Haarwachstum anzuregen, finden traditionell beispielsweise die folgenden Hausmittel Anwendung:

  • Apfelessig
  • Ginseng
  • Bockshornklee
  • Kokosöl
  • Brennnessel
  • Haferflocken

Wie kann Haarausfall medizinisch behandelt werden?

Im Fachhandel gibt es eine große Auswahl an Produkten gegen Haarausfall, sodass Betroffene nicht nur auf Hausmittel angewiesen sind. Etablierte Wirkstoffe sind beispielsweise Koffein und Minoxidil.

Zudem kann es auch sinnvoll sein, einen Hautarzt beziehungsweise eine Hautärztin zu konsultieren. In der dermatologischen Praxis kann zunächst die Ursache des Haarausfalls ergründet werden. Dazu werden umfassende Haar- und Kopfhautanalysen sowie Blutuntersuchungen vorgenommen.

Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse kann beispielsweise eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden. Ansonsten gibt es unter anderem auch die folgenden Behandlungsmethoden:

  • Lasertherapie
  • Mesotherapie
  • Microneedling

Darüber hinaus kann der behandelnde Arzt hormonelle Störungen oder Nährstoffmängel aufdecken und entsprechende Präparate verschreiben beziehungsweise empfehlen.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Menschen, die starken Haarausfall haben und bereits lichte Stellen auf dem Kopf bemerken, versuchen oftmals alles, um diesen Prozess aufzuhalten und das Haarwachstum wieder anzuregen. Diverse Hausmittel, Empfehlungen und ärztliche Therapien können in diesem Zusammenhang zum Einsatz kommen.

Falls der gewünschte Erfolg ausbleibt, muss man sich aber nicht mit dem Haarverlust abfinden und mitunter zur Perücke greifen, sondern kann zunächst den folgenden Tipp aus unserer Redaktion beherzigen.

Denken Sie über eine Haartransplantation nach!

Falls keine Maßnahmen gegen den Haarausfall helfen, kann es sinnvoll sein, eine Haartransplantation ins Auge fassen.

Im Zuge des operativen Eingriffs werden Haarfollikel verpflanzt. Diese wachsen dann an ihrer neuen Position an, wodurch der Patient beziehungsweise die Patientin wieder volleres Haar bekommt.

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